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Was Deutsche erfolgreich macht(e). Teil 7: Das Dranbleiben

Erfolg hat ja bekanntlich viele Gesichter und so waren Deutschlands Erfolge, zumindest bis in die 1990er Jahre hinein, auch einem hohen Bildungsstand seiner Bürger zu verdanken. Und was man mit guter Bildung alles machen kann, ist schier unglaublich!

Lies weiter und erfahre es

Bildung verhilft dir zum Wissen, dass ein besonderer Faktor für Erfolg eine Eigenschaft ist, die von dir schon einiges an Leidensfähigkeit abverlangt.

Bist du bereit für sie?

Sie geht einher mit Disziplin, mit Motivation und mit preußischem Pflichtbewusstsein. DRANBLEIBEN ist das Zauberwort, doch für Viele bleibt es auf ewig nur ein Fremdwort – für dich doch nicht etwa auch, oder!?

Mag sein, dass das englische Äquivalent „Nonquitter” in heutiger Zeit etwas verständlicher ist, aber werden Menschen den Inhalt dieses Wortes, ob Englisch oder Deutsch, in seiner Gänze je geistig erfassen?

Die Deutschen waren schon immer Meister des zähen Ringens und der respektablen Unnachgiebigkeit. Nicht nur ging es den Deutschen immer darum einzureißen – und wieder aufzubauen – dieses Volk beherrschte das Dranbleiben hauptsächlich, um Wahres und Schönes zu schaffen, etwas neu und einzigartig zu gestalten – und es so großartig zu machen, wie dieses Land einst war.

Rechtstaatlichkeit, individueller Freiheit, Wohlstand und demokratische Mitbestimmung – sie waren Errungenschaften immerwährender Strebsamkeit dieser stolzen Bürger.

Beständigkeit ist Kunst, Kultur und Politik gleichermaßen

Wenn der erste Deutsche König Heinrich I. (um 876-936), dereinst mit ansehen musste, wie die Ungarn über 70 Jahre lang (862-933 n. Chr.) das Reich plünderten, hatte er als Herrscher kaum einen andere Chance als listig und geduldig auf den richtigen Zeitpunkt zum Gegenschlag zu warten.

In der Schlacht bei Riade (933) sollte es endlich so weit sein: Seine stoische Beharrlichkeit führte zum ersehnten Sieg über die schlitzäugigen Ungarn-Reiter auf ihren struppigen Pferden.

Durchhalten zahlt sich aus!

Oder als Johann Sebatian Bach (1685-1750), Barockvirtuose und lutherisches Kirchenmusikgenie, sein größtes Werk, die Matthäus-Passion, in der Leipziger Thomaskirche uraufführte, fand dort sein konsequentes Durchhaltevermögen und seine Geradlinigkeit am 5.4.1729, – es war ein sonniger Karfreitag, ihren absoluten Höhepunkt.

Richard Wagner (1813-1883) ist ein weiterer Unbeirrbarer: Der Opern-Gigant aus Leipzig, arbeitete stabile 25 Jahre am Ring des Nibelungen. Dieses Mammutwerk, mit dem er sich ein Denkmal setzte, hat ein solches Ausmaß, das einzigartig in der gesamten Menschheitsgeschichte ist.

25 Jahre! Und wie oft wird er zu seinen Noten und Partituren zurückgekehrt sein, in einem dumpfen Zustand düsteren Widerwillens – behalte auch du dein Ziel vor Augen, und merke dir: Große Werke sind immer auch Leidensgeschichten!


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Wie schafft man ein großes Werk?

Annalena Baerbock, einst Parteivorsitzende der Deutschen Partei Die Grünen und Kanzlerkandidatin im Jahr 2021, würde ich nicht fragen. Sie behauptete zu jener Zeit:

“Niemand schreibt ein Buch allein”

Das ist natürlich ziemlicher Quark und beweist einmal mehr den tiefen geistigen Verfall Deutschlands. Ich behaupte: Die besten Bücher (oder Werke) müssen sogar ganz alleine geschrieben werden!

Viele Köche verderben den Brei, und Eins zu werden mit seinen Gedanken die in Texte oder andere Arbeiten fließen, ist ein erstrebenswerter Zustand der flüchtig ist. Die Chance aber, in diesen unvergleichlichen „Flow” zu gelangen, ist immer nur dann gegeben, wenn du dich deiner Aufgabe widmest – wenn auch nur widerwillig.

Sei (d)ein Löwenbesieger!

“Tapfer ist der Löwenbesieger, tapfer ist der Weltbezwinger, tapfrer, wer sich selbst bezwang.”

So klang es aus der freien Feder Johann Gottfried Herders (1744-1803), dem Dichter aus Ostpreußen zu Zeiten der Aufklärung. Er schrieb über den inneren Schweinhund.

Dieser Löwe, der eigentlich ein kleiner Kläffer sein sollte, – wollen wir ihn doch nicht größer machen als er ist – möchte dich immer mal davon abhalten wirklich Großartiges zu schaffen. Er haust im letzten Hinterstübchen deines Hirns und piesackt dich mit nervendem Gebell. Aber Du kannst ihn getrost überhören. Schieb’ ihn zur Seite, ringe ihn nieder und verfolge deine Ziele.

Er möchte genau das Gegenteil: Er möchte, dass du dem Widerstand nachgibst und die einfachste Lösung wählst, die des Aufhörens. Das funktioniert zwar im ersten Moment, auf lange Sicht jedoch, beraubst du dich einem wichtigen Aspekt deines Lebens, denn Tatsache ist: Viele Menschen bereuen in ihren letzten Jahren, die Dinge nicht durchgehalten zu haben, die sie sich vorgenommen hatten.

Noch viel schlimmer aber ist, finde ich, die nagende Ungewissheit darüber, nicht zu wissen, was passiert wäre, wenn du weiter deine Herzensangelegenheiten verfolgt hättest.

Deswegen gibt es nur einen Weg es herauszufinden: Bleib dran!

Lies, wie das „H“ ins „eil“ kam


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