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Was Deutsche erfolgreich macht(e). Teil 1: Die Disziplin

Sie lässt dich erfolgreich durchs Leben schreiten, Haltung bewahren dort, wo du bei anderen längst hängende Schultern siehst, sie ist die Kraft mit der du eisern den Marathon läufst, auch wenn bei Kilometer 35 deine Beine in Flammen stehen.

Das Spezialgebiet der Disziplin ist die außergewöhnliche Leistung – und am allerbesten ist sie in Verbindung mit ihrem Partner der Motivation. Beide zusammen sind sie ein unschlagbares Team!

Disziplin ist ein ethischer Grundsatz, eine Tugend und sie wird den Deutschen angedichtet wie keine andere. Mit einer Mischung aus ehrfürchtigem Respekt, aber auch Furcht, schauten andere Länder auf das eigenkontrollierte Verhalten der hiesigen Bürger. Einige Staatenlenker wünschten sich gar klammheimlich ihre Bürger würden ein ebensolches Verhalten an den Tag legen, denn die Erfolge, die mit einem zielorientierten Handeln einhergehen, sind beachtlich.

Doch fehlte diesen Ländern etwas, was damals, im 19. Jahrhundert, ein Glücksfall für Deutschland war: Preußen.

Preußen war im 19. Jahrhundert die Triebfeder hinter der Gründung des Deutschen Nationalstaats. Seit 1815 ein Gliedstaat des Deutschen Bundes, wurde Preußen 1866 zunächst zur Vormacht des Norddeutschen Bundes und 1871 zu der des Deutschen Reiches.

Preußen – Gestalterische Kraft an der Ostsee, Mythos Deutscher Geschichte und ehemaliges Stammesgebiet der Prußen. Das magische Bernsteinland, gelegen zwischen Pommern und Polen, steht noch heute, lange nach seiner Auflösung im Jahre 1945, für Treue, für Pflichtbewusstsein und eben für Disziplin. Fast könnte man meinen die Preußen wären die Erfinder dieser großartigen Eigenschaft. Und ja: ganz abwegig ist das nicht, denn Preußen ist Pickelhaube, ist Uniform und strammer Militarismus!

„Still gestanden, Augen gerade aus!“ – schmetternden Befehlen zu folgen ist das tägliche Brot des Soldatenlebens und Kernstück jeder Armee. Disziplin ist, was eine Kompanie im Gefecht zusammenhält, wie der Kitt die Fenster. Preußen trieb der Glaube an die Disziplin, bis sie Staatsdoktrin war.

Was tust du?

Wenn Demütigung und Schande Überhand nehmen, was tust du? Preußen kämpfte. Nach der Demütigung des verlorenen „Vierten Koalitionskrieg“ (1806-1807) und dem für das Land katastrophalen „Frieden von Tilsit“ (1807) begann Friedrich Wilhelm III., der seit 1797 König von Preußen war, neue Weg zu gehen. Er erkannte:

Das Setzen langfristiger Ziele und die Unterteilung in kleine, erreichbare Etappen motiviert mit jedem Erfolg und lässt dich beständig die Disziplin aufrechterhalten.

So hielt mit der Preußischen Heeresreform (1807–1813) „Zucht und Ordnung“ Einzug in das Militär. Zunehmend durchdrang der starke „Preußische Geist“, wie das Gegenteil der schlampig-hedonistischen Lebenseinstellung auch gerne genannt wird das Zivilleben. Ein jeder Bürger verinnerlichte das hehre Treiben, dessen Ziel nicht weniger war als der entscheidende Sieg über Napoleon.

Die weitsichtige Planung, die mit Disziplin umgesetzt wurde und das Vertrauen in die Fähigkeiten des Volkes sollten von Erfolg gekrönt werden: Die Völkerschlacht bei Leipzig (1813) und die berühmte Schlacht bei Waterloo (1815) in der General Wellington und der preußische Feldmarschall Blücher geschlossen gegen den französischen Aggressor zogen, beendete das Französische Kaiserreich endgültig mit dem Abdanken Napoleons.

Es war ein Sieg weniger militärischer Art, als vielmehr ein Sieg der Beherrschtheit.

Nun könnte man meinen, die Erfolge die das Prinzip der Selbstbeherrschung vorzuweisen hat, würde für einen besonders guten Ruf der Disziplin sorgen, aber fasst ist das Gegenteil der Fall: Das „Laissez faire“, das fiese „Sich gehen lassen“ ist ein miesepetriger Gegenspieler. Der, der alles ganz locker sieht und dabei außer Acht lässt, dass diese Attitüde mit der wohlklingende Bezeichnung nichts anderes ist als pure Bequemlichkeit.

Zumindest hübsche Namen hat sich das „Easy Going“, das „Nonchalant“, das „Dolce Vita“ oder wie auch immer du es nennen magst gegeben.

Bist du ein Träumer – oder ein Deutscher?

Nein, wenn du erfolgreich sein willst geht es nicht ohne eine gehörige Portion Selbstdisziplin. Sie wurde dir nicht beigebracht? Dann lerne sie, denn sie ist es, die dich jeden Morgen aus dem Bett treibt und für deine Ziele und Wünsche Höchstleistungen vollbringen lässt. Sie ist es, die dich vom Träumer zum Macher werden lässt.

Dein Ziel muss nicht das einer gewaltigen Schlacht sein. Es reicht schon, dass du erkennst, dass die schwätzende Stimme in deinem Kopf dein Schweinehund ist, der dich davon abhält deine Vorstellungen in die Tat umzusetzen und dich, manchmal ein Leben lang, in der Komfortzone hält.

Preußen lebt

Es gibt das Land Preußen nicht mehr und dennoch lebt sein großes Erbe überall um dich herum. Deutschland ist geprägt durch disziplinierter Hände Arbeit. Sie schufen ein großartiges Land voller materieller und kultureller Werte. Lange schien die glänzende Strahlkraft des Preußische Geistes auf Deutschlands Bürgerhaupt. So lange bis fremde Menschen in aller Welt, vom Nordkap bis zum fernen Kapstadt, irgendwann nur noch anerkennend von der legendären Deutschen Disziplin raunten. Hoch geschätzt, geachtet – und wohl verdient.


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Es gibt einen Artikel über die Völkerschlacht


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