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Nordische Schönheit

Ihrer anmutigen Schönheit haftet jene Aura der Unnahbarkeit an, die die meisten Männer glauben lässt, sie näher kennenzulernen wäre von vorneherein nicht von Erfolg gekrönt.

Sie schreitet an dir vorbei, hochgewachsen und grazil. Deine Augen folgen ihr schüchtern und nehmen dabei ihre charakteristischen Merkmale wahr: Die vielen zarten Sommersprossen, die blauen Augen mit dem verklärten, seidigen Glanz, die fließende, luftige Gestik, mit der sie sich in Gesellschaft bewegt, ohne mit ihr zu verschmelzen. Ja, sie ist jene Person die aus jedem Pulk herausstrahlt.

Allerdings: Du bist zu scheu, als das du ihr einen offenen Blick würdigst. Zu schade aber auch …

Du überlegst noch, ob du ihr wenigstens anerkennend hinterherpfeifst, aber solch männlichen Dominanzspiele – neudeutsch „Catcalling“ -, gelten als verpönt. Soll es dann nicht doch lieber eine sensible, um Aufmerksamkeit heischende Attitüde für sie sein? Gar eine forsche Ansprache? Völlig undenkbar!

Diese Art Weib ist nichts für dich!“ – klingt es mutlos in deinem Hinterkopf und während sie so aufrecht und geschmeidig an dir vorbeirauscht, kommt dir das alte Märchen vom „Fuchs und den Trauben“ in den Sinn, und wie in ihr das schlaue Fabeltier das Unerreichbare negiert, um das Verlangen zu zügeln. Ja, auch der Mensch vor seinen Gefühlen hat immer Rechtfertigungsdruck.

Der besondere Charme des „nordischen“ Frauentyps, mit ihrer marmornen Haut und ihrem hellen Teint, ist immer ein wenig kühler, als der ihrer Geschlechtsgenossinnen. Ihr eigensinniges Auftreten ist unmöglich durch Aufbringen viel versprechender, aber wenig haltender Kosmetika zu erreichen. Auch noch so modische Kleidung, Stilguides und Accessoires werden jemals aus einer dunkelhäutigen Prinzessin eine hellhäutige Beauté machen. Die Gene sind’s, und damit basta!

Die großen Germanischen Stilikonen

Als Blaupausen dieser charismatischen Schönheiten bieten sich die weiblichen nordischen Gottheiten an.

Insbesondere die germanischen Göttergeschlechter der Asen und der Wanen (Vanen) haben mit ihren zentralen Göttinnen Frigg und Freya äusserst attraktive Frauentypen im Repertoire.

Sie gelten bis heute als außergewöhnliche Stilikonen: Langes, goldblond schimmerndes Haar, eine Haut so hell und rein wie feines Porzellan, strahlend blaue Augen, so tiefgründig und geheimnisvoll wie der Urdbrunnen unter dem Weltenbaum Yggdrasil.

Wenn es sie nicht gäbe, man müsste sie erfinden – und wenn es sie nicht mehr gibt, weil alles „bunt“ wurde, wird der Wunsch nach Reinheit erneut wachsen und sie wird sehnsüchtig zurückbeschworen.


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Ist der nordische Frauentyp die Traumfrau schlechthin?

Nun ist die Asengöttin Frigg – oder Frigga, wie sie auch genannt wird -, nicht nur ausgesprochen apart, sondern steht auch für den traditionellen Lebenstil. Sie ist die Schutzherrin der Ehe, der Familie und die Hüterin des Herdfeuers und des Haushaltes.

Ein Traumfrau also? Nun ja, das muss jeder selbst entscheiden. Ich würde die Erwartungen jedenfalls nicht zu hoch ansetzen. Denn Erstens sprechen wir über eine Göttin und Zweitens ist der nordisch-germanische Frauentyp eine echte Rarität: Gerade einmal 12 Prozent der Bevölkerung in Deutschland fällt überhaupt, rein Äußerlich, in diese Kategorie. Frigg ist die bodenständigere der beiden Göttinnen.

Die Wanengöttin Freya hingegen, nicht minder attraktiv, ist die Herrin der Liebe und Fruchtbarkeit. Ein wenig dunkler ihre Haarpracht, mehr ins Rötliche hinein, wahrscheinlich ist sie geprägt durch keltische Herkunft.

Historiker sind sich nicht einig: Freya oder Frigg, eine von den Beiden ist Namensgeberin des Wochentags Freitag. Die südgermanische Namensform von Frigg: „Frija“, kommt dem Freitag sehr nahe. Allerdings gibt es im Altnordischen die Bezeichnungen „Freyjudagr“ für diesen Wochentag. Das wiederum spricht für die Göttin Freya als Namensgeberin.

Dieser überaus faszinierende nordische Frauentyp stammt vornehmlich aus Nord- und Mitteleuropa. Solch bezaubernde Kronen der Weiblichkeit gelten als ruhig und auf verführerische Weise verschlossen. Hinter ihrer kühlen, distanziert wirkenden Fassade, handelt es sich oft um intellektuelle Romantikerinnnen mit großer Klarheit und reinem Herzen.

Dank ihrer Vorfahren ist die Stärke dieser Frauen ihre Natürlichkeit. Stell sie dir vor, inmitten eines zerklüfteten Fjords in der winterlichen Kälte des dänischen Roskildes. Ihr farbenfroher, wärmender Umhang wird von einer kunstvoll verzierten Bronzefibel zusammengehalten. Ein wundervolles Geschenk ihres geliebten Mannes, damals zur „Hîwa“, der nordisch-germanischen Hochzeit. Was für ein schöner Tag das war!

Dort steht sie nun, vor rund 1500 Jahren, in einer Gruppe von Frauen zusammen. Sie alle schauen melancholisch ihren Männern hinterher, die in ihren schnittigen, hölzernen Langbooten mutig hinaus auf die unruhige See fahren.

Sie hoffen auf ein Wiedersehen, aber wenn, dann wird es lange auf sich warten lassen …

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Unabhängig, eigenständig, selbstbewusst …

… so finden seit jeher diese großartigen nordisch-germanischen Frauen in der rauen Lebenswirklichkeit ihren Platz. Ohne vorwurfsvoll nach Gleichberechtigung zu rufen, haben sie die „de natura“ -, eben: von Natur aus.

Diskriminierung, Frauenfeindlichkeit, Sexismus? Für sie Fremdwörter. Solche Frauen stehen trotz ihrer Zartheit ganz vortrefflich mit beiden Beinen fest im Leben.

Und hättest du nach ihr gepfiffen, – was du natürlich nicht getan hast – vorhin, als sie an dir vorbei lief, hätte sie dir, mit nicht mehr als einem spöttischem Lächeln und einem strafenden Blick, deinen Platz zugewiesen dorthin, wohin es sich gehört, für einen winselnden Hund!

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