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Das Interregnum

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Es sind die 19 herrscherlosen Jahre die zwischen dem Tod des letzten staufischen Königs Konrad IV. und der Wahl Rudolfs von Habsburg zum römischen-deutschen König (1273) liegen: Das Interregnum.

Diese außerordentliche Zeit war unter anderem eine Aneinanderreihung von durchaus positiv zu wertenden Umbrüchen.

Die Befreiung des Papsttums von der staufischen Umklammerung in Italien sei hier angemerkt, sowie die Stärkung des deutschen Königstums durch ihre Konzentration auf die Region westlich der Alpen und das Vorantreiben und Festigen des Ausbaus der fürstlichen Landesherrschaft in den einzelnen Territorien.

Doch die negativen Folgen des Interregnums sind nicht von der Hand zu weisen. So führte die fehlende zentrale Reichsgewalt zu Fehden rivalisierender Gebietsherren. Übergriffe auf Reisende und Kaufleute stiegen stark an und es kam zu Übergriffen und Plünderungen von Gemeinden.


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