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Die GERMANIA – Das Niederwalddenkmal

Nicht nur ist der Rheingau einer der fantastischsten Landstriche die du in Deutschland unbedingt einmal bereisen solltest, er ist auch einer der geschichtsträchtigsten.

Er war das heimelige Siedlungsgebiet der Germanen (um 330 v. Chr.), majestätischer Grenzfluss zwischen Deutschland und Frankreich und schon immer, von seiner Quelle bis zur Mündung, gefüllt mit nationalen Sehnsüchten.

Auf einem seiner Hänge, bei Rüdesheim, steht sie aus glühendem Eisen gegossen: Die Germania. Die deutsche Kaiserkrone fest in ihrer erhobenen Hand, das Reichsschwert in der Linken. Sie ist das Hauptteil des imposanten Niederwalddenkmals. Fast 40 Meter hoch und 640 Zentner schwer.

Ein Andenken besonderer Art

Dieses einprägsame Andenken von Krieg und Frieden zwischen Deutschland und Frankreich ist auch das Zeugnis von der Gründung des Deutschen Kaiserreichs (1871). Es erzählt die Geschichte der jahrzehntelangen Bestrebung zur Vereinigung der Staaten des Deutschen Bundes.

Sechs Jahre dauerte ihre Bauzeit. Verantwortlich für den Entwurf war der Architekt Johannes Schilling.


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Reich an Symbolik und geheimen Botschaften

Auf großen Reliefs um den steinernen Sockel der Germania herum findest du zahlreiche Botschaften, die auf die Wichtigkeit dieses Monuments anspielen.

So ist zum Beispiel die gesenkte Posaune des geflügelten Genius als Zeichen des Sieges zu interpretieren. Und auch das Füllhorn des Engels auf der deutschen Seite gilt als Zeichen des Wohlstands und Friedens.

Als einzige Figur die mit Pferd abgebildet ist: Kaiser Wilhelm I., der durch dieses Merkmal eine noch höhere Bedeutung bekommt. Ganze 133 Personen bildet das Hauptrelief ab. Alle in Lebensgröße. Generäle und Fürsten, ein sächsischer Infanterist sowie ein preußischer Gardist mit Fahne.

Wenn du das Niederwalddenkmal besuchen willst, dann mache das am besten mit der kleinen Seilbahn von Rüdesheim aus. Bei gutem Wetter sanft über die Weinberge schweben ist ein wunderschönes Erlebnis.

Germania – Die Wacht am Rhein

Ganz unten findest du ein besonders wichtiges Element des Niederwalddenkmals: Eine Darstellung zeigt, wie Vater Rhein der Tochter Mosel das Wächterhorn übergibt. Diese Anspielung deutet auf die Verschiebung der deutsch-französischen Grenze hin, bei der der Rhein von einem Grenzfluss im Krieg 1870/71 zum innerdeutschen Fluss wurde.

So ist das Niederwalddenkmal auch seit jeher „Die Wacht an Rhein“. Das gleichnamige Lied gibt Auskunft über das damals schwierige Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich:

“Es braust ein Ruf wie Donnerhall
wie Schwertgeklirr und Wogenprall
zum Rhein, zum Rhein zum deutschen Rhein
Wer will des Stromes Hüter sein?”
[…]

Das Niederwalddenkmal gehört zu der Gruppe der monumentalen Gedenkbauwerke Deutschlands.

Allein die Aussicht hinunter über die Weinberge auf den Rheingau, hinterlässt bei vielen ein nachhaltiges Wohlgefühl.
Wenn du die Gelegenheit hast, dann schau es dir unbedingt an.

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