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Deutschland und sein liebenswertes Brauchtum – Diesmal: O’zapft is!

Weißt du, was das größte Volksfest der Welt ist? Wenn nicht, dann geb ich dir hier mal ein paar Tipps: Es hat eine Dauer von insgesamt 16 Tage, zieht jedes Jahr etwa 5 bis 6 Millionen Besucher in seinen Bann, findet auf einer 42 Hektar großen Wiese statt und wurde von „Andreas Michael Dall’ Armi“ im Jahre 1810 initiiert.

Der war ein couragierter Kavallerie-Major der königlich-bayerischen Nationalgarde. Und der hatte die außergewöhnliche Idee ein rasantes Pferderennen angesichts der Hochzeit von Ludwig I. von Bayern und Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen auszurichten. Das kam damals so gut an, beim bayrischen Volk, dass entschieden wurde, das Fest von nun an jedes Jahr stattfinden zu lassen.

Der weitläufige Platz, an dem die Feierlichkeit stattfindet, ist übrigens in München und heißt Theresienwiese. Natürlich benannt nach Prinzessin Therese.

Und nun weißt du es sicher schon: Bei diesem wohl bekanntesten Brauchtum Deutschlands handelt es sich um das Oktoberfest – oder auch „Wiesn“, wie man umgangssprachlich im bairischen Dialekt sagt.

Also: 16 Tage geselliges Feiern in diesen großen Bierzelten? Ja, unter anderem – und wenn du Lust hast, auch zünftigen mit dem passenden Outfit. Einen strikten Dresscode gibt es zum Glück nicht. Jeder kann tragen was er will.

Ohne Dresscode und doch stilvoll: Das Dirndl

Auch ohne Dresscode ist und bleibt das fesche Dirndl der Klassiker auf der Wiesn. Dieses wundervoll feminine Kleidungsstück findet ihren Ursprung in den Städten Deutschlands, Ende des 19. Jahrhunderts.

Die geheimnisvolle Bedeutung der Dirndlschleife: Schleife links herum bedeutet anbandeln erlaubt. Schleife rechts herum: Keine Chance. Also lieber die Finger davon lassen. Ein modischer Fauxpas wäre die Schleife mittig zu binden. Das besser gar nicht erst probieren.

Die wohlhabenden Städterinnen schauten sich das Tragen von Trachtenkleider kurzerhand von ihren Dienstmägden ab und nannten es auch sogleich „Dirndl“. Abgeleitet von „Dirn“, denn das war die damalige Bezeichnung für Magd und ihr Kleid hieß dementsprechend Dirndlgewand.


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Auch die Burschen müssen sich auf dem Oktoberfest nicht in Lumpen hüllen. Schon gar nicht, wenn sie in charmanter Begleitung einer Dirndlträgerin sind. Stilecht passt hervorragend eine „Krachlederne“. So heißt die Lederhose umgangssprachlich auf Bayrisch.

Die Lederhose. Ein Kleidungsstück das Regionen vereint

Man könnte meinen, die Lederhose wäre einst eine bäuerliche Arbeitskleidung gewesen. Nicht ganz richtig: Die noch recht junge Erfindung kommt aus dem Wittelsbacher Haus (eines der ältesten deutschen Hochadelsgeschlechter) um ca. 1800, und hatte den Zweck die Franken, Schwaben, die Pfälzer und Bayern in einer gemeinsame Identität zu vereinen.

Mit Erfolg: Die Lederhose wurde über die Jahrhunderte zum konkurrenzlosen Kulturgut der bayerischen Volkstracht.


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Neben der urigen Lederhose, die übrigens nicht nur auf dem Oktoberfest getragen werden kann, sondern auch zu anderen Anlässen ein echter Hingucker ist, gibt es zahlreiche Accessoires, um deine Gesamterscheinung stilvoll abzurunden.

Ein traditioneller Janker zum Beispiel sorgt nicht nur für Wärme bei kühleren Abenden, sondern macht auch noch, durch einen taillierten Schnitt, eine super Figur. Dazu die Kniebundstrümpfe, die sogenannten „Loferl“ und die klassischen Haferlschuh und du bist bestens gewappnet für Deutschlands quirligstes Spektakel.

Loferl kannst du eigentlich nur zum klassischen Haferlschuh tragen. Alles andere würde wirklich komisch aussehen. Weder Sneaker noch Sandalen sind eine Alternative.

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Du bist startbereit, voll eingekleidet und dein Madl hat sich auch schon untergehakt. Und jetzt wollt ihr alles sehen und erleben auf der Wiesn. Einiges an Zeit müsst ihr dafür schon einplanen.

Wenn ihr einen Platz in einem der Bierzelte ergattern möchtet, seid am besten deutlich vor 10.00 Uhr am Einlass. Wenn ihr erst später eintrefft, werdet ihr kaum eine Chance auf einen Tisch haben.

Es gibt ein paar Wiesn-Besonderheiten, die echte Attraktionen sind. Sie sind entweder besonders charmant oder sorgen schon besonders lange auf dem Oktoberfest für Stimmung.

Wiesn-Besonderheiten bei denen du unbedingt mal mitmachen solltest:

  • … Schichtl
  • … Bavaria
  • … Krinoline
  • … Teufelsrad
  • … Toboggan

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Das Oktoberfest steht für Genuss und sympatisches Deutschtum

Deutschland hat viele liebenswürdige Brauchtümer. Und das Oktoberfest ist nicht nur das größte, sondern auch eins das Tradition und Moderne wunderbar zu kombinieren vermag.

Rund 2000 Oktoberfeste gibt es weltweit, wobei die bedeutendsten, neben München, mit über einer Millionen Besucher, in Blumenau in Brasilien, in Kitchener in Kanada und in Frankenmuth in Michigan (USA) stattfinden.

Kein Volksfest ist so tief in den Köpfen der Menschen verankert und kein Volksfest steht so für Genuss und sympatisches Deutschtum.

Das Oktoberfest: Ein weiterer deutscher Brauch, den es lohnt an kommende Generationen weiterzugeben.

Lies mehr über Deutsche Trachten



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