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Die Rheinländische Küche

Vegetarier im Rheinland müssen ganz ganz stark sein: Die Region ist bekannt für ihre herzhaften Fleisch- und Wurstgerichte. Der Rheinische Sauerbraten ist hier das „Quasi-Nationalgericht“ und der ist mindestens ebenso deftig-lecker wie der Pfefferpotthast, der der Westfälischen Küche zuzuordnen ist.

In der Rheinischen Küche haben selbst belegte Brötchen ihren Eigennamen. Das halbe Brötchen mit Käse nennt sich hier Halve Hahn, Kottenbotter sind Schwarzbrotscheiben mit Mettwurst und Senf – hast du noch Rotwurst drauf, nennt sich dein Brötchen dann Kölsche Kaviar – logisch oder?

Schnittken, Knifte, Dubbel – sie alle sind Bezeichnungen für Butterbrote in verschiedensten Formen, und weil Deutschland ein richtiges Brotland ist, hast du die Auswahl zwischen 300 Sorten! Lies mehr über Deutschlands Brote.

Aber wenn du jetzt glaubst, die Rheinländische Küche wäre nichts für dich, weil für Butterbrote brauchst du kein Rezeptbuch und Fleisch ist ohnehin nicht dein Ding, dann irrst du dich gewaltig: Die traditionellen Gerichte, die seit Generationen dort auf den Tellern landen und die schon unseren Großeltern und Urgroßeltern geschmeckt haben, sind mindestens einen Versuch wert.

Entgehen könnten dir sonst ganz raffinierte Gerichte wie der Pillekuchen und Duppes. Beides übrigens vegetarisch Gerichte (Na bitte!). Das eine ist eine Art Kartoffelpuffer, das Andere, der Duppes, sind Pellkartoffeln mit einer außergewöhnlichen Zwiebel-Sahnesauce. Probieren lohnt sich!


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