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300.000 Tonnen für Ehre und Freiheit – Das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig

Ein mächtiger Koloss thront vor den Toren von Leipzig – weithin sichtbar. Er ist eine eindrückliche, zu Stein gewordene Erinnerung, an eine der größten Schlachten der Weltgeschichte. Erbaut aus 25.000 Granitblöcken und 120.000 Tonnen bestem Beton.

Selbstbewusst erhebt er sich aus seinem mächtigen Fundament. 70 x 80 Meter sein Grundriss, gestützt von 65 Gründungspfeilern – tief in deutsche Erde verankert.

Erschaffen wurde das imposante Gebäude genau 100 Jahre nach der Völkerschlacht bei Leipzig, 1913. Erbaut mit zahllosen Opfern an Gut und Leben und den geweihten Ingredienzien von Ehre und Freiheit.

Bruno Schmitz war der Architekt, Christian Behrens und Franz Metzner zeigen sich für die bildhauerischen Arbeiten verantwortlich. Doch das ist alles nur Physis: Der eigentliche Baumeister war der süße Geschmack des Sieges.

Der Deutsche Patriotenbund war ein im Jahr 1894 vom Architekten Clemens Thieme gegründeter Verein der sicherstellte, dass das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig gebaut werde würde.

Die Völkerschlacht – Entscheidung bei Leipzig

Gesiegt wurde über den ärgsten Feind der damaligen Zeit: Den französische Kaiser „Napoleon Bonaparte“. Er war auf dem besten Weg Europa zu unterjochen und Deutschland zu unterwerfen.

Erst der Zusammenschluss der tapferen Armeen Österreichs, Preußens, Russlands und Schwedens sorgte im Befreiungskrieg, der mir der Völkerschlacht endete, für ein Ende der französischen Herrschaftsbestrebungen.

Drei Tage dauerte sie an. Vom 16. bis zum 19. Oktober 1813 standen sich 600.000 Mann gegenüber. Und am Ende gab es einen Verlierer: Napoleon zog sich mit seiner Restarmee geschlagen zurück.


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Das erwartet dich bei deinem Besuch des Monuments

Eins vorweg: Der Besuch des Völkerschlachtdenkmals bei Leipzig ist durchweg empfehlenswert. So imposant das Denkmal schon von außen ist, so monumental ist es auch von innen.

Ob die Schicksalsmasken und Figuren in der Ruhmeshalle, der Reiterfries in der Innenkuppel oder die zwölf, fast 13 Meter hohen „Krieger der Freiheitswacht“, an diesem Bauwerk ist alles wuchtig und von eindeutiger Symbolik: Hier wurde eine Schlacht geschlagen – und gewonnen.

Am Fuß des Denkmals steht das FORUM 1813. Es ist ein Museum, dass auf einer Fläche von 320 Quadratmetern viele Exponate des Befreiungskrieges und der Völkerschlacht ausstellt.

Mein Besuch liegt nun schon etliche Jahre zurück. 2013 war der und es gab seinerzeit umfangreiche Restaurierungsarbeiten. Nicht alle Bereiche waren zugänglich, manches wurde durch Gerüste und Stoffplanen verhüllt.

Der Strahlkraft des größten Denkmal Deutschlands (und Europas) tat das keinen Abbruch. Sowohl der Weg nach unten in die Krypta als auch die ca. 500 Stufen nach oben zu einer Außengallerie oder noch höher zur Aussichtsplattform ist wirklich lohnend.

Du hast du von dort einen tollen Ausblick über Leipzig und oft auch noch viel weiter. Manchmal, bei richtig gutem Wetter, reicht die Aussicht bis hin zum Fichtelgebirge. Über 200 Kilometer sind das – also nicht schlecht.

Wanderung nach dem Schlachtfelde von Leipzig im October 1813: Ein Augenzeugenbericht zur Völkerschlacht von Carl Bertuch

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60 Meter voll üppigen Deutschen Pathos

Du stehst in der Ruhmeshalle und richtest deinen Blick nach oben. Fast 60 Meter hoch ist sie. 60 Meter voll üppigen Deutschen Pathos – hier ist er so greifbar wie nirgendswo sonst.

An den Seiten flankieren dich vier fast zehn Meter hohen Statuen. Es sind die Totenwächter, die die Tugenden Tapferkeit, Volkskraft, Glaubensstärke und Opferbereitschaft des Deutschen Volkes in der Schlacht symbolisieren.

Wenn dann dein Blick in die Kuppel wandert, wirst du diese beeindruckenden, fast lebensgroßen Reiterfiguren bemerken, die sich spiralförmig in die Höhe schrauben. Genau 324 sind es an der Zahl. Auch sie sind voller Mystik und Magie – wie eigentlich alles in diesem Gebäude. Sie verkörpern die heimkehrenden Sieger der Schlacht.

Worte sagen viel, Taten zeigen dir die Wahrheit

Genug der Worte über diesen außergewöhnlichen Ort. In Natura ist dieses Völkerschlachtdenkmal noch opulenter, noch beeindruckender und noch erstaunlicher, als ich es beschreiben könnte. Ein Besuch ist obligatorisch.

Dein Fotoapparat dürfte das wichtigste Equipment bei der Besichtigung dieses Denkmals sein: Eine so große Dichte an interessanten Motiven wie Panoramen, Detailaufnahmen und perspektivischen Verzerrungen hat man in der Art so häufig nicht.

Einen halben Tag solltest du mindestens schon einplanen, willst du alles sehen.


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