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Inhaltsverzeichnis


Erlebnis Deutsche Geschichte

Deutschland: Land der Dichter und Denker, Land vielfältigen Kultur. Geprägt durch zahlreiche Wendungen, Wirrungen und lebendiger Historie. Dieses Land hat eine lange Vorgeschichte. Deutsch sein heißt sich verbunden zu fühlen. Unter anderem. Und dieses Zusammengehörigkeitsgefühl definiert sich seit jeher weniger über einen Staat als über eine Vorstellungen kultureller (insbesondere sprachlicher) Identität und gemeinsamer Abstammung. So wundert es nicht, dass sowohl Germanen als auch Kelten als erste Deutsche gelten.

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Unsere aktuellen Blogbeiträge

Kantiger Wohlklang: Unser deutscher Sprachschatz

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Wir benutzen sie wie selbstverständlich und wissen doch nur wenig über sie: Unsere Muttersprache Deutsch. Entstand - vereinfacht ausgedrückt - aus dem Urgermanischen. Und sie ist eine starke Sprache, lebendig und weltweit hoch geschätzt. Rund 1300 Jahre umfasst die Geschichte ...
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Schwarz-Weiß-Rot: Der Norddeutsche Bund

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Endlich gelang es nach zähen Bemühungen Preußen, unter der Führung Otto von Bismarck, einen deutschen Bundesstaat zu errichten: Den Norddeutsche Bund. Es war letztendlich die mannhafte Schlacht bei Königgrätz (1866), während des Deutschen Kriegs, die Österreich niederrang und Preußen die ...
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Kultivierte Tradition: Deutsche Trachten

Kultivierte Tradition: Deutsche Trachten

Wer bei deutschen Trachten überwiegend an Lederhosen und Dirndl denkt, liegt zwar nicht grundsätzlich falsch, diese Kleidungsstücke sind jedoch nur ein kleiner Teil der klassischen deutschen Trachtenform. Die Geschichte dieser kostbaren deutschen Tradition beginnt im 15. Jahrhundert. Zu jener Zeit ...
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Die Königsfahne: Schwarzer Adler auf Gold

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Schwarz - Rot - Gold: Die lebendigen Farben der Deutschen Nation - sind genau genommen auf eine in der Historie technischen Unzulänglichkeit zurückzuführen. Zumindest, wenn es um die Farbe Rot geht. Doch beginnen wir von vorne: Der Vorläufer der deutschen ...
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Sonnenuntergang

Das Faterlant (Vaterland)

Wenn du über unsere Überschrift "Faterlant" stolperst, liegst du natürlich völlig richtig. Die althochdeutsche Form des deutschen Wortes "Vaterland" dürfte den allerwenigsten bekannt sein. "Faterlant", das gibt es schon seit etwa 1000 n. Chr.: “Land des Vaters” ist die Ursprüngliche ...
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Die GERMANIA - Das Niederwalddenkmal

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Nicht nur ist der Rheingau einer der fantastischsten Landstriche die du in Deutschland unbedingt einmal bereisen solltest, er ist auch einer der geschichtsträchtigsten. Er war das heimelige Siedlungsgebiet der Germanen (um 330 v. Chr.), majestätischer Grenzfluss zwischen Deutschland und Frankreich ...
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Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste

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Ein Buch zu lesen, sagt Voltaire, stärke die Seele. Er meint damit, dass du deine emotionale Intelligenz verbesserst, wenn du ein Buch liest. Du versetzt dich hinein in die Protagonisten der Geschichte, bist gefühlsmäßig bei ihnen, und dein Gehirn arbeitet ...
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Das Heilige Römische Reich deutscher Nation

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Ganze 844 ereignisreiche Jahre bestand die beeindruckende Fortsetzung des Römischen Imperiums: Das Heilige Römische Reich (deutscher Nation). Es war der Wunsch das römische Reich fortzusetzen. Der Namenszusatz "Deutscher Nation" ist seit dem Jahre 1512 die offizielle Bezeichnung des Reiches. Aus ...
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Wann Deutschland begann

Nach Ansicht vieler Historiker begann Deutschland mit der Königswahl Heinrichs I. im Jahre 919. Nachdem der neue Herrscher das Reich gefestigt hatte, begründete sein Sohn Otto der Große durch den Sieg über die Ungarn auf dem Lechfeld und die Kaiserkrönung in Rom 962 das Heilige Römische Reich Deutscher Nation.

Auch wenn die schwärmerischen Träume seiner beiden Nachfolger scheiterten, war die ottonische Zeit – auch auf kulturellem Gebiet – eine der glanzvollsten Epochen der deutschen Geschichte.


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Die Dynastie der fränkischen Salier

Heinrich II.Nachdem Heinrich II. (er war der Urenkel Heinrichs I. und Sohn des bayerischen Herzogs Heinrich II., nebst seiner Frau Gisela von Burgund) am 13. Juli 1024 ohne Nachkommen verstarb, war die Zeit der Ottonen vorbei. Von nun an hat die Dynastie der fränkischen Salier die Geschicke in der Hand. Konrad II. wurde als erster Salier noch im selben Jahr zum König gekrönt. Mit ihm begann das erste deutsche Königshaus.

Drei weitere Salier – Heinrich III. , Heinrich IV. und Heinrich V. – sollten ihm auf den Thron folgen. Mit dem Gang nach Canossa wurden die schweren Konflikte zwischen Kirche und Reich sichtbar, die bereits fast 100 Jahre lang schwelten. Erst im frühen 12. Jahrhundert wurde dann eine neue Ordnung geschaffen.


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Meilensteine deutscher Historie von 843 bis 1254

Ludwig II. der Deutsche (* um 806; † 28. August 876 in Frankfurt am Main) aus dem Adelsgeschlecht der Karolinger wurde 817 von seinem Vater Ludwig dem Frommen als Unterkönig von Baiern eingesetzt, das er ab 826 selbstständig regierte.

Von 843 bis 876 war Ludwig König des Ostfrankenreiches. Unter seiner Herrschaft entwickelte sich ein Zusammengehörigkeitsbewusstsein der verschiedenen Völkerstämme. Das brachte ihm später den Beinamen „DER DEUTSCHE“ ein. Aus dem von LUDWIG regierten Gebiet ging später das deutsche Reich hervor.

Mit ihm und seinem Bruder Karl im Westfrankenreich und Lothar I. im sogenannten Mittelreich begann aber auch der Zerfall des fränkischen Großreiches, der letztlich die Voraussetzung für die Entstehung der späteren Nationalstaaten Deutschland, Frankreich und Italien war.

919 wurde Heinrich I. (919-936) von den Franken und den Sachsen zum König gewählt; 919 bis 921 konnte er auch die Zustimmung der Schwaben und der Bayern erringen. 921 anerkannte der westfränkische karolingische König Karl III. im Bonner Vertrag Heinrich als "König der Ostfranken" und trug damit der Tatsache, dass auf ostfränkischem Boden ein eigenständiges Staatswesen im Entstehen begriffen war, Rechnung.

925 gewann Heinrich Lothringen vom Westfränkischen Reich zurück, 928/29 brachte er die Elbslawen und die Böhmen unter die Oberhoheit des Reiches, und 933 besiegte er an der Spitze eines stammesübergreifenden Heeres die Ungarn bei Riade; dieser von allen Stämmen gemeinsam errungene Sieg trug wesentlich zur inneren Konsolidierung des Reiches und zur Festigung der ottonischen Königsmacht bei.

Obwohl Heinrich mehrere Söhne hatte, bestimmte er seinen ältesten legitimen Sohn Otto zum alleinigen Nachfolger im Reich und ging damit vom karolingischen Brauch der Reichsteilung ab.

Die Salier waren ein ostfränkisches Adelsgeschlecht im römisch-deutschen Reich des 10. bis 12. Jahrhunderts. Ihr Stammgebiet war Speyergau, Wormsgau und Nahegau. Später waren sie phasenweise Herzöge von Lothringen und Franken. Von 1024 bis 1125 kamen aus diesem Geschlecht die römisch-deutschen Könige und Kaiser.

Das Jahrhundert der salischen Kaiser gilt als das Jahrhundert, in dem die dramatische Auseinandersetzung zwischen Kaiser- und Papsttum um die Frage ihren Anfang nahm, ob die Kirche ein höheres göttliches Recht gegenüber den weltlichen Herrschern besitze oder nicht eher umgekehrt.

Die Staufer (früher gelegentlich auch Hohenstaufen genannt) waren ein Adelsgeschlecht, das vom 11. bis zum 13. Jahrhundert mehrere schwäbische Herzöge und römisch-deutsche Könige und Kaiser wie Friedrich I. Barbarossa, Heinrich VI. und Friedrich II. hervorbrachte. Der nicht zeitgenössische Name "Staufer" leitet sich von der Burg Hohenstaufen auf dem am Nordrand der Schwäbischen Alb bei Göppingen gelegenen Berg Hohenstaufen ab.

Die bedeutendsten Herrscher aus dem Adelsgeschlecht der Staufer waren Friedrich I. Barbarossa, Heinrich VI. und Friedrich II.

Das Haus Hohenzollern ist eine der ältesten und bedeutendsten deutschen Dynastien und existiert noch heute in einer schwäbischen und einer brandenburg-preußischen Linie weiter. Erstmals historisch nachweisbar wurden die Hohenzollern im Jahr 1061 in einer Chronik erwähnt.


Die Dynastie der schwäbischen Staufer

Der eigentliche Ursprung der Stauferdynastie lässt sich nicht mehr genau ausmachen. Irgendwann im Laufe des 10. Jahrhunderts heiratet ein gewisser Friedrich die Schwester eines Grafen Berthold aus dem Breisgau. Der Sohn der Beiden sollte auch Friedrich heißen und wird als Pfalzgraf in Schwaben geführt. Friedrich I. Barbarossa ist wohl der bekannteste und legendenbildendste Exponent der Stauferzeit. Ihm gelang es während seiner 38-jährigen Regierungszeit, das Reich systematisch auszubauen und zugleich den staufischen Familienbesitz zu vergrößern.

Nach dem Tode Friedrichs II. im Jahre 1250 brach die staufische Machtstellung zusammen, zuerst in Deutschland, wenig später auch in Italien. Es begann das Interregnum, bis die Habsburger die nächste Herrscherdynastie begründeten.


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Historische deutsche Flaggen

Zahlreiche unterschiedliche Flaggen und Fahnen erzählen von der bewegten Geschichte Deutschlands. Rivalitäten, wechselhafte Zustände und Machtspiele sind das Ergebnis ständiger Unabhängigkeitsbestrebungen.

Die Farben Schwarz-Rot-Gold wurden im Jahre 1184 auf dem Reichstag zu Mainz als die „echten deutschen“ Farben anerkannt. Der Dreifarbigkeit entstand wahrscheinlich unter Einfluss der damals aufkommenden dreifarbigen Nationalflaggen, insbesondere der französischen Trikolore.


Man trifft immer wieder auf verschiedenste Flaggen bezüglich Deutschlands:

Schwarzer Adler auf Gold

Das Reichsbanner mit doppelköpfigen Doppeladler ist eine Variante die von 1433 – 1806 gebräuchlich war. Staatsgebilde mit dem Adlersymbol knüpfen an die Tradition des Römischen Reiches an.

Das Reichsbanner galt ehemals als Königsfahne und war eine charakteristische Besonderheit des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation und verweist auf das Nebeneinander von König/Kaiser und Reich.

Zeitgleich wurde im 13. und 14. Jahrhundert auch noch die Fahne des Heiligen Römischen Reiches, auf rotem Grund ein durchgehendes weißes Kreuz, in gleicher Funktion geführt.

Der Norddeutsche Bund

Nach einer kriegsreichen Zeit zwischen Preußen und Österreich, in der Preußen am 03.07.1866 als Sieger hervorging, bildete sich der Norddeutsche Bund.

Der preußische Ministerpräsident Otto von Bismark strebte eine “kleindeutsche” Lösung an. Das hieß: die Bildung eines gesamtdeutschen Nationalstaates unter Ausschluss Österreichs.

Die Farbgebung der Flagge des Norddeutschen Bundes wird Prinz Adalbert zugeschrieben. Sie vereinigte Preußens Farben mit denen der Hansestädte und ihren Ansprüchen an den Seehandel.

Die Flagge Preußens

Zur Zeit des Königreichs Preußen zeigte der Wappenschild den stehenden gekrönten Königlich-Preußischen Adler auf silbernem Grund, der in seinem rechten Fang ein Zepter und im linken einen Reichsapfel trug. Dieses Wappen war von 1701 bis 1918 zugleich das Kleine Wappen des Staates Preußen.

Der Adler als Wappentier Preußens stammt ab vom Reichsadler/Reichsbanner des Heiligen Römischen Reiches.

Zum Wappen wurde der Adler zur Zeit Preußens, nachdem Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg, der Große Kurfürst, die Souveränität über das Herzogtum Preußen erworben hatte.

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Die Zeit des Interregnum in Deutschland

Das Interregnum – Die kaiserlose und schreckliche Zeit?

Das Interregnum: “der kaiserlosen, der schrecklichen Zeit” wie Friedrich Schiller die Zeit zwischen 1254 bis 1273 nannte, ist immer wieder geprägt von Missverständnissen. Denn kaiserlos war das Heilige Römische Reich viel länger (bis 1312) und königslos war sie nie. Zahlreiche Könige drängten immer wieder zur Herrschaft im Reich. Schon die Staufer mussten sich mit Gegenkönigen auseinandersetzen.

Der Landgraf Heinrich Raspe von Thüringen im Jahre 1246 und nach dessen Tod ab 1247 der Graf Wilhelm von Holland, sei hierbei angemerkt. 1257 gingen wieder zwei Könige hervor: Alfons X. von Kastilien, ein Enkel Philipps von Schwaben, sowie Richard von Cornwall, ein Bruder des englischen Königs.

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Die Epoche der Renaissance

Die Renaissance, die Zeit zwischen dem 14. Jahrhundert bis Ende des 17. Jahrhunderts, steht unter dem Zeichen der Wiedergeburt und der Wiederentdeckung. Die antike Kunst und Kultur, die Malerei, die Architektur, die Philosophie und die Literatur, wird neu belebt. Es ist eine Zeit der intensiven Suche nach Erkenntnis und Wahrheit. Diese Stilepoche gilt als eine der glanzvollsten in der Geschichte der deutschen Malerei.

Die Welt des Mittelalters, namentlich die Gotik, wurde als primitiv und barbarisch empfunden und galt als überwunden. Es entstanden beeindruckende Bauwerke, Schlösser und Paläste. Auf humanistischer Ebene führt die Auseinandersetzung der Menschen mit sich selbst zur Reformation und bringt Kunst und Kultur in einen völlig neue Stilepoche.


Außerordentliche Persönlichkeiten der Renaissance

Zu den herausragenden Vertretern der Renaissance zählt Albrecht Dürer. Der Maler, Grafiker, Mathematiker und Kunsttheoretiker war mit seinem Geburtsdatum (dem 21. Mai 1471) ziemlich genau in den Beginn der Frührenaissance hineingeboren worden.

Seine Bekanntheit verdankt er zum großen Teil seinen detailverliebten Bildern. Stets darauf bedacht die Natur so originalgetreu darzustellen wie nur möglich. Der Zyklus zur Apokalypse, seine 15 Holzschnitte zur Offenbarung des Johannes, machen ihn 1495 auf einen Schlag berühmt.

Es folgen zahlreiche Auftragsarbeiten und Druckwerke, Landschaftsaquarelle , Holzschnitte und Kupferstiche. Insgesamt sind 70 Gemälde, 350 Holzschnitte, 100 Kupferstiche und 900 Zeichnungen von Dürer bekannt. 1512 tritt Dürer in den Dienst von Kaiser Maximilian I.

Albrecht Dürer stirbt am 6. April 1528 zur Zeit der Reformation und wird auf dem Johannisfriedhof in Nürnberg beigesetzt.

Die beflügelnde Zeit der Renaissance war ebenso die große Zeit der Reformation.

Lucas Cranach der Ältere, bedeutendster deutscher Maler, Grafiker und Buchdrucker der Renaissance, wird am 4. Oktober 1472 in Kronach geboren. Als Sohn der Eheleute Barbara und Hans Maler wächst er mit (mindestens) vier weiteren Geschwistern auf.

Es war Friedrich der Weise, Kurfürst von Sachsen, der ihn 1505 zum Hofmaler machte. Zuvor hatte Cranach eine künstlerische Ausbildung absolviert, die ihn 1502 nach Wien führte. Für zwei Jahre verweilte er dort, an dem einzigartigen, kulturellen Zentrum jener Zeit.

Seine Malerwerkstatt in Wittenberg führte er so geschickt und gewinnbringend, dass er eine Apotheke kaufen und wenige Jahre später auch als Buchhändler, Papierhändler und Verleger tätig werden konnte.

1552 ging Lucas Cranach nach Weimar, wo er am 16. Oktober 1553 verstarb.

Eines der bemerkenswertesten Werke der altdeutschen Malerei wurde von einem weniger bekannten Maler geschaffen. Albrecht Altdorfers "Alexanderschlacht" (Schlacht von Issus) ist ein Gemälde, welches figurenreich und minutiös den heroischen Kampf Alexanders des Großen gegen den Perserkönig Darius zeigt.

Über das Leben von Albrecht Altdorfer ist recht wenig bekannt. Als angesehene Bürger Regensburg arbeitete er als erfolgreicher Kupferstecher und Formschneider, Grafiker und Baumeister.

Seine Werke sind geprägt von der phantastischen Romantik seiner Zeit. Sein Stil ist der Donaustil: Märchenhaft, poesiereich, anmutig. Als Baumeister baute er unter anderem ein Schlachthaus und überarbeitete die Befestigungsanlagen seine Heimatstadt.

Viele seiner Zeichnungen und Entwürfe sind uns erhalten geblieben. Darunter etwa 200 Blätter, meist Holzschnitte und Kupferstiche, aber auch einige Radierungen. Von seinen 55 Tafelbildern befinden sich einige im Kunsthistorischen Museum in Wien

Albrecht Altdorfer stirbt 1538 in Regensburg.

Geboren in der Freien Reichsstadt Schwäbisch Gmünd, als Fünfzehnjähriger in der Werkstatt eines Straßburger Meisters: Hans Baldung (1485 - 1545) ist ein besonderer Renaissancekünstler des deutschsprachigen Raums.

Nach seiner Lehre ging er nach Nürnberg und wurde Schüler von Albrecht Dürer. 1509 kehrte er nach Straßburg zurück, wo er das Bürgerrecht erwarb und eine Werkstatt eröffnete. Das Retabel des Hochaltars im Freiburger Münster wurde sein wichtigstes Werk und zugleich unübertroffenes Zeugnis seines Könnens.

Er bekleidete öffentliche Ämter und beschäftigte sich mit mathematischen und fortifikatorischen Problemen. Seine Arbeiten umfassen Altarbilder, Porträts, mythologische Szenen und Allegorien.

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