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Erlebnis Deutsche Geschichte

Deutschland: Land der Dichter und Denker, Land vielfältigen Kultur. Geprägt durch zahlreiche Wendungen, Wirrungen und lebendiger Historie. Dieses Land hat eine lange Vorgeschichte. Deutsch sein heißt sich verbunden zu fühlen. Unter anderem. Und dieses Zusammengehörigkeitsgefühl definiert sich seit jeher weniger über einen Staat als über eine Vorstellungen kultureller (insbesondere sprachlicher) Identität und gemeinsamer Abstammung. So wundert es nicht, dass sowohl Germanen als auch Kelten als erste Deutsche gelten.


Unsere aktuellen Blogbeiträge

Die sagenumwobene Edda

Edda - was wie ein altertümlicher Frauenname klingt ist in Wahrheit die wichtigste Quelle für die altnordische Mythologie. Die sagenumwobene Edda besteht aus 2 Büchern: Der Liederedda (die zentrale Version heißt Codex regius und ist eine altnordische Pergament-Handschrift aus dem ...
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Der Zauber von MADE IN GERMANY

Es waren die Briten denen Deutschland das Qualitätsversprechen "Made in Germany" zu verdanken hat. Dabei ist "verdanken" eigentlich das völlig falsche Wort: Das eigentliche Ziel des "Made in Germany" war ehemals die Abschreckung. Das Ende des 19. Jahrhunderts: Die enormen ...
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Geschmackvolles Deutschland

Deutschland gilt weltweit als das ultimative Brotland. Nicht nur, dass seine Verzehrmenge mit rund 1,9 Millionen Tonnen jährlich und 83 Kilo pro Kopfverbrauch im Jahr mit unter den vordersten Plätzen rangiert, auch in der Vielfalt der Brotsorten ist Deutschland spitze: ...
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Altehrwürdiges Preußen

Es gerät immer mal wieder in Vergessenheit: Preußen war über Jahrhunderte ein Teil Deutschlands und ist deswegen bis heute eng mit der deutschen Kultur verbunden. Es gibt wohl keine Region in Europa, deren Vergangenheit so in nationale Mythen gekleidet ist ...
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Wann Deutschland begann

Nach Ansicht vieler Historiker begann Deutschland mit der Königswahl Heinrichs I. im Jahre 919. Nachdem der neue Herrscher das Reich gefestigt hatte, begründete sein Sohn Otto der Große durch den Sieg über die Ungarn auf dem Lechfeld und die Kaiserkrönung in Rom 962 das Heilige Römische Reich Deutscher Nation.

Auch wenn die schwärmerischen Träume seiner beiden Nachfolger scheiterten, war die ottonische Zeit – auch auf kulturellem Gebiet – eine der glanzvollsten Epochen der deutschen Geschichte.


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Die Dynastie der fränkischen Salier

Heinrich II.Nachdem Heinrich II. (er war der Urenkel Heinrichs I. und Sohn des bayerischen Herzogs Heinrich II., nebst seiner Frau Gisela von Burgund) am 13. Juli 1024 ohne Nachkommen verstarb, war die Zeit der Ottonen vorbei. Von nun an hat die Dynastie der fränkischen Salier die Geschicke in der Hand. Konrad II. wurde als erster Salier noch im selben Jahr zum König gekrönt. Mit ihm begann das erste deutsche Königshaus.

Drei weitere Salier – Heinrich III. , Heinrich IV. und Heinrich V. – sollten ihm auf den Thron folgen. Mit dem Gang nach Canossa wurden die schweren Konflikte zwischen Kirche und Reich sichtbar, die bereits fast 100 Jahre lang schwelten. Erst im frühen 12. Jahrhundert wurde dann eine neue Ordnung geschaffen.


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Meilensteine deutscher Historie von 919 bis 1254

Ludwig II. der Deutsche (* um 806; † 28. August 876 in Frankfurt am Main) aus dem Adelsgeschlecht der Karolinger wurde 817 von seinem Vater Ludwig dem Frommen als Unterkönig von Baiern eingesetzt, das er ab 826 selbstständig regierte.

Von 843 bis 876 war Ludwig König des Ostfrankenreiches. Unter seiner Herrschaft entwickelte sich ein Zusammengehörigkeitsbewusstsein der verschiedenen Völkerstämme. Das brachte ihm später den Beinamen „DER DEUTSCHE“ ein. Aus dem von LUDWIG regierten Gebiet ging später das deutsche Reich hervor.

Mit ihm und seinem Bruder Karl im Westfrankenreich und Lothar I. im sogenannten Mittelreich begann aber auch der Zerfall des fränkischen Großreiches, der letztlich die Voraussetzung für die Entstehung der späteren Nationalstaaten Deutschland, Frankreich und Italien war.

919 wurde Heinrich I. (919-936) von den Franken und den Sachsen zum König gewählt; 919 bis 921 konnte er auch die Zustimmung der Schwaben und der Bayern erringen. 921 anerkannte der westfränkische karolingische König Karl III. im Bonner Vertrag Heinrich als "König der Ostfranken" und trug damit der Tatsache, dass auf ostfränkischem Boden ein eigenständiges Staatswesen im Entstehen begriffen war, Rechnung.

925 gewann Heinrich Lothringen vom Westfränkischen Reich zurück, 928/29 brachte er die Elbslawen und die Böhmen unter die Oberhoheit des Reiches, und 933 besiegte er an der Spitze eines stammesübergreifenden Heeres die Ungarn bei Riade; dieser von allen Stämmen gemeinsam errungene Sieg trug wesentlich zur inneren Konsolidierung des Reiches und zur Festigung der ottonischen Königsmacht bei.

Obwohl Heinrich mehrere Söhne hatte, bestimmte er seinen ältesten legitimen Sohn Otto zum alleinigen Nachfolger im Reich und ging damit vom karolingischen Brauch der Reichsteilung ab.

Die Salier waren ein ostfränkisches Adelsgeschlecht im römisch-deutschen Reich des 10. bis 12. Jahrhunderts. Ihr Stammgebiet war Speyergau, Wormsgau und Nahegau. Später waren sie phasenweise Herzöge von Lothringen und Franken. Von 1024 bis 1125 kamen aus diesem Geschlecht die römisch-deutschen Könige und Kaiser.

Das Jahrhundert der salischen Kaiser gilt als das Jahrhundert, in dem die dramatische Auseinandersetzung zwischen Kaiser- und Papsttum um die Frage ihren Anfang nahm, ob die Kirche ein höheres göttliches Recht gegenüber den weltlichen Herrschern besitze oder nicht eher umgekehrt.

Die Staufer (früher gelegentlich auch Hohenstaufen genannt) waren ein Adelsgeschlecht, das vom 11. bis zum 13. Jahrhundert mehrere schwäbische Herzöge und römisch-deutsche Könige und Kaiser wie Friedrich I. Barbarossa, Heinrich VI. und Friedrich II. hervorbrachte. Der nicht zeitgenössische Name "Staufer" leitet sich von der Burg Hohenstaufen auf dem am Nordrand der Schwäbischen Alb bei Göppingen gelegenen Berg Hohenstaufen ab.

Die bedeutendsten Herrscher aus dem Adelsgeschlecht der Staufer waren Friedrich I. Barbarossa, Heinrich VI. und Friedrich II.

Das Haus Hohenzollern ist eine der ältesten und bedeutendsten deutschen Dynastien und existiert noch heute in einer schwäbischen und einer brandenburg-preußischen Linie weiter. Erstmals historisch nachweisbar wurden die Hohenzollern im Jahr 1061 in einer Chronik erwähnt.


Die Dynastie der schwäbischen Staufer

Der eigentliche Ursprung der Stauferdynastie lässt sich nicht mehr genau ausmachen. Irgendwann im Laufe des 10. Jahrhunderts heiratet ein gewisser Friedrich die Schwester eines Grafen Berthold aus dem Breisgau. Der Sohn der Beiden sollte auch Friedrich heißen und wird als Pfalzgraf in Schwaben geführt. Friedrich I. Barbarossa ist wohl der bekannteste und legendenbildendste Exponent der Stauferzeit. Ihm gelang es während seiner 38-jährigen Regierungszeit, das Reich systematisch auszubauen und zugleich den staufischen Familienbesitz zu vergrößern.

Nach dem Tode Friedrichs II. im Jahre 1250 brach die staufische Machtstellung zusammen, zuerst in Deutschland, wenig später auch in Italien. Es begann das Interregnum, bis die Habsburger die nächste Herrscherdynastie begründeten.


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Historische deutsche Flaggen

Zahlreiche unterschiedliche Flagge und Fahnen erzählen von der bewegten Geschichte Deutschlands. Rivalitäten, wechselhafte Zustände und Machtspiele sind das Ergebnis ständiger Unabhängigkeitsbestrebungen.

Die Farben Schwarz-Rot-Gold wurden im Jahre 1184 auf dem Reichstag zu Mainz als die „echten deutschen“ Farben anerkannt. Der Dreifarbigkeit entstand wahrscheinlich unter Einfluss der damals aufkommenden dreifarbigen Nationalflaggen, insbesondere der französischen Trikolore.


Man trifft immer wieder auf verschiedenste Flaggen bezüglich Deutschlands:

Schwarzer Adler auf Gold

Das Reichsbanner mit doppelköpfigen Doppeladler ist eine Variante die von 1433 – 1806 gebräuchlich war. Staatsgebilde mit dem Adlersymbol knüpfen an die Tradition des Römischen Reiches an.

Das Reichsbanner galt ehemals als Königsfahne und war eine charakteristische Besonderheit des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation und verweist auf das Nebeneinander von König/Kaiser und Reich.

Zeitgleich wurde im 13. und 14. Jahrhundert auch noch die Fahne des Heiligen Römischen Reiches, auf rotem Grund ein durchgehendes weißes Kreuz, in gleicher Funktion geführt.


Der Norddeutsche Bund

Nach einer kriegsreichen Zeit zwischen Preußen und Österreich, in der Preußen am 03.07.1866 als Sieger hervorging, bildete sich der Norddeutsche Bund.

Der preußische Ministerpräsident Otto von Bismark strebte eine “kleindeutsche” Lösung an. Das hieß: die Bildung eines gesamtdeutschen Nationalstaates unter Ausschluss Österreichs.

Die Farbgebung der Flagge des Norddeutschen Bundes wird Prinz Adalbert zugeschrieben. Sie vereinigte Preußens Farben mit denen der Hansestädte und ihren Ansprüchen an den Seehandel.


Die Flagge Preußens

Zur Zeit des Königreichs Preußen zeigte der Wappenschild den stehenden gekrönten Königlich-Preußischen Adler auf silbernem Grund, der in seinem rechten Fang ein Zepter und im linken einen Reichsapfel trug. Dieses Wappen war von 1701 bis 1918 zugleich das Kleine Wappen des Staates Preußen.

Der Adler als Wappentier Preußens stammt ab vom Reichsadler/Reichsbanner des Heiligen Römischen Reiches.

Zum Wappen wurde der Adler zur Zeit Preußens, nachdem Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg, der Große Kurfürst, die Souveränität über das Herzogtum Preußen erworben hatte.



Die Zeit des Interregnum in Deutschland

Das Interregnum – Die kaiserlose und schreckliche Zeit?

Das Interregnum: “der kaiserlosen, der schrecklichen Zeit” wie Friedrich Schiller die Zeit zwischen 1254 bis 1273 nannte, ist immer wieder geprägt von Missverständnissen. Denn kaiserlos war das Heilige Römische Reich viel länger (bis 1312) und königslos war sie nie. Zahlreiche Könige drängten immer wieder zur Herrschaft im Reich. Schon die Staufer mussten sich mit Gegenkönigen auseinandersetzen.

Der Landgraf Heinrich Raspe von Thüringen im Jahre 1246 und nach dessen Tod ab 1247 der Graf Wilhelm von Holland, sei hierbei angemerkt. 1257 gingen wieder zwei Könige hervor: Alfons X. von Kastilien, ein Enkel Philipps von Schwaben, sowie Richard von Cornwall, ein Bruder des englischen Königs.

Lies mehr über das Interregnum


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